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Lies: Umbau bei Homann ist "Hiobsbotschaft"

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat den geplanten Unternehmensumbau samt Standortschließungen beim Feinkosthersteller Homann als "Hiobsbotschaft" für die Beschäftigten bezeichnet.

Dissen (dpa/lni) - Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat den geplanten Unternehmensumbau samt Standortschließungen beim Feinkosthersteller Homann als "Hiobsbotschaft" für die Beschäftigten bezeichnet. Das Land Niedersachsen habe in Kontakt zum Mutterkonzern Theo Müller gestanden, betonte der SPD-Politiker am Freitag. "Von der aktuellen Entscheidung sind wir nicht informiert worden."

Das Land habe keine Möglichkeit mehr gehabt, Argumente für die niedersächsischen Standorte vorzubringen und die Entscheidung zu beeinflussen: "Das ist mehr als bedauerlich." Lies kündigte an, das Gespräch mit dem Müller-Vorstand zu suchen und ihn aufzufordern, die Entscheidung zu überdenken. Zuvor war bekanntgeworden, dass Müller die Produktion seiner kriselnden Feinkost-Tochter an einem zentralen Standort zusammenziehen will. Insgesamt sind mehr als 1500 Jobs betroffen, in Niedersachsen sind es 1200.

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