Ist ein Ende unausweichlich? Schon lange wurde den VZ-Netzwerken StudiVZ, MeinVZ und SchuelerVZ der digitale Tod vorausgesagt. Nun scheint er zumindest in Teilen besiegelt. Wie das Verlagshaus Holtzbrinck Digital, Betreiber der Sozialen Netzwerke, mitteilte, sei eine Umstrukturierung der Portale bereits in Planung. Künftig sollen die Plattformen unter dem Namen Poolworks auftreten. Ob und wie es mit StudiVZ und MeinVZ überhaupt weitergeht, ist bislang unklar. Einzig für SchuelerVZ besteht bereits ein neues Konzept: Es erhält den Namen Idpool.de und soll sich vorwiegend an Kinder ab zehn Jahren richten. Hiermit will Holtzbrinck eine kinderfreundliche Alternative zu Facebook anbieten. Allerdings arbeitet der US-Konzern derzeit ebenfalls an einer Variante für Kinder. Die immense Beliebtheit von Mark Zuckerbergs Netzwerk gilt als einer der Gründe, weshalb die VZ-Portale seit geraumer Zeit stark rückläufige Nutzerzahlen verzeichnen.
Christina Freko





