Melanie Schicha - Nachrichtenredakteurin

© Radio Leverkusen
immer opp Jück.
Mein Leben hat sich durch die Geburt meines
Sohnes Ende 2006 doch radikalst geändert. Früher gings gelassen mit
einer Tüte Brötchen ab zur Arbeit- zu Radio Leverkusen. Seitdem ich
Mama bin, ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Die Nacht endet nach
wie vor früher als üblich. Dann heißt es erst einmal Kind
versorgen, Trödelei möglichst vermeiden, frühstücken, zum x-ten
mal das "Große-Jungen-Puzzle" machen und dann ab zum
Kindergarten.
Anschließend auf die überfüllte A 3 und Platz nehmen am Nachrichtenplatz in der
Redaktion. Da versorge ich Sie dann stündlich um halb mit den
Neuigkeiten aus unserer Stadt.
Nach der Schicht führt mich der Weg wieder über die überfüllte A 3. Sohnemann ordentlich
durchknuddeln, Abendessen, das Sandmännchen den traditionellen
Schlaf-Sand rieseln lassen und dann wird Heia gemacht. Also, mein
Sohn macht dann Heia. Ich würde meinen Gemütszustand zu dem
Zeitpunkt auch als "Heia-würdig" bezeichnen. Aber da es ja noch
was anderes im Leben gibt als Mama und Nachrichten-Frau zu sein, tausche ich regelmäßig das Nachrichten-Mikrofon
gegen das Gesangsmikro. Damit sprinte ich in den Proberaum und
tauche ein in die Welt des "ROCK".










