"An diesen Jobs mag ich besonders, dass sie sehr vielfältig sind. Man muss sich schnell in verschiedene Themen einarbeiten, die interessantesten für den Hörer heraussuchen und diese dann sachlich sowie kritisch dem Hörer präsentieren."
Zum Radio ist sie durch ein Praktikum gekommen. "Ich wusste nicht, was ich nach der Schule machen sollte und schnupperte deshalb mal bei einem Sender rein. Schon nach wenigen Tagen hatte mich das 'Radiovirus' infiziert und ich bin es bis heute nicht wieder losgeworden." Dies ist jetzt schon über zehn Jahre her. In dieser Zeit hat Claudia Waiblinger zunächst bei verschiedenen Sendern gearbeitet und nebenbei das I. Staatsexamen als Grundschullehrerin gemacht. 2003 wechselte sie dann zu Radio Leverkusen und seitdem will sie hier nicht mehr weg. "Der Sender ist etwas ganz besonderes, das man in der Medienwelt nicht so schnell wiederfindet. Er ist wie eine Familie - ein zu Hause - was man hoffentlich auch hören kann!"
Ihr Herz hängt aber nicht nur am Sender sondern auch an der Stadt. Die gebürtige Kölnerin mag besonders dieses Zusammengehörigkeitsgefühl in Leverkusen. "Auch wenn sich die Opladener und Wiesdorfer nicht immer grün sind, insgesamt identifizieren sich die Leverkusener doch sehr mit ihrer Stadt und das gefällt mir. Außerdem gibt es so viele spannende Themen, da die Stadt weiterhin im Umbruch ist."
Claudia Waiblinger hat dabei noch eine andere spannende Aufgabe: ihren beiden Kinder.



