100 Tage Reinhard Buchhorn als Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn von der CDU ist jetzt seit 100 Tagen Leverkusener Oberbürgermeister. Zeit, um mal diejenigen nach ihrer Meinung zu fragen, die gerne einen anderen Oberbürgermeister auf dem Chefsessel gesehen hätten. Und zwar die anderen Fraktionen des Leverkusener Stadtrates. Radio Leverkusen hat mit ihnen gesprochen.
Dafür, dass sie eigentlich an der Macht bleiben wollten, kritisieren die Sozialdemokraten auf Sparflamme. Der Fraktionschef der Leverkusener SPD Walter Mende zieht eine sehr nette Bilanz. Engagiert und fleißig, so beschreibt die Leverkusener SPD die bisherige Arbeit des Oberbürgermeisters. Einziges Manko: Er sei zu ungeduldig. Entscheidungen in der Politik würden nun einmal länger dauern, als in der freien Wirtschaft, heißt es von der SPD. Die Grünen fordern etwas mehr Durchsetzungsvermögen in den Sitzungen des Stadtrates von Reinhard Buchhorn. Richtigen Gegenwind bekommt der Oberbürgermeister von der Bürgerliste. Die Bürgerliste wirft Reinhard Buchhorn einen Fehlstart vor. Er habe seine versprochenen Ziele noch nicht angepackt.
Mit Ausnahme der Bürgerliste sehen die meisten Leverkusener Fraktionen also keine großen Fehltritte des Oberbürgermeisters.
Audio-Dateien
Buchhorn 100 Tage - Einsachätzung andere Fraktionen
© Radio Leverkusen
Buchhorn 100 Tage - der Fototest
© Radio Leverkusen
Außerdem wollten wir wissen: Wie gut kennen die Leverkusener eigentlich inzwischen Oberbürgermeister Buchhorn?
Radio Leverkusen-Reporter, Stefan Genz hat sich mit einem Foto bewaffnet auf den Weg in die Fußgängerzone gemacht. Er hat es ein bisschen knifflig gemacht. Auf dem Foto trägt Reinhard Buchhorn keinen Anzug sondern eine schwarze Jeans, ein Hemd ohne Schlips und eine Lederweste.
Dann wollte er wissen: Kennen Sie diesen Mann? Die meisten Leverkusener haben Reinhard Buchhorn nicht erkannt. Viele hielten ihn für einen Kneipenwirt, wahrscheinlich wegen des Fotos mit der Weste. Ein Leverkusener meinte auch, Reiner Calmund auf dem Bild zu erkennen. Eine Leverkusenerin erkannte Buchhorn dann aber doch.












