Am Samstag endet das Kapitel "Schlecker" in Leverkusen: Auch die letzte Filiale in Wiesdorf, im Rialto Boulevard, macht endgültig zu. Bereits Mitte März hatten die anderen acht Märkte im Stadtgebiet dicht gemacht.
Rund 50 Mitarbeiterinnen haben in Leverkusen wegen der Schlecker-Insolvenz ihren Job verloren. Einen neuen zu finden, wird laut der Leverkusener Arbeitsagentur für die meisten betroffenen Frauen schwer: Viele hätten keine Berufsausbildung, deshalb sei es schwierig, ihnen einen Vollzeitjob zu vermitteln. Grundsätzlich werde im Handel nach Arbeitskräften gesucht, die Chancen auf eine Vermittlung seien aber je nach Einzelfall unterschiedlich. Je flexibler die Arbeitssuchenden in den Bereichen Gehalt, Arbeitszeiten und Arbeitsstandort seien, desto besser die Chancen, heißt es von der Agentur für Arbeit.

