Archiv

Facebook gibt "Credit"-Währung auf

Das soziale Netzwerk Facebook verabschiedet sich von seiner virtuellen Währung, die im letzten Jahr von 15 Millionen Nutzern für den Kauf von Gütern genutzt wurde.


Das soziale Netzwerk Facebook verabschiedet sich von seiner virtuellen Währung, die im letzten Jahr von 15 Millionen Nutzern für den Kauf von Gütern genutzt wurde.
Die Entwickler von Apps und Games müssen in Zukunft ihre Preise von Credits ("Facebook-Gutschriften") auf die jeweilige örtliche Währung wie Dollar, Euro, Pfund oder Yen umstellen. Vor allem Anbieter von Facebook-Spielen nutzen die Möglichkeit, um den Spielern gegen eine Extra-Gebühr virtuelle Inhalte für die Spiele zu verkaufen. Bisher ist der Verkauf von zusätzlichen Spiele-Inhalten auch die einzige Möglichkeit für Facebook-App-Entwickler, um mit ihren Apps Geld zu verdienen.

Die virtuelle Währung war 2009 als interner Test und 2010 als Beta gestartet. Die finale Version gibt es seit Januar 2011. Mit Preisen in echter Währung scheint Facebook jetzt auf mehr Kaufbereitschaft zu hoffen. Die Einnahmen weiter fördern sollen Abonnements, die Partner ab Juli auf Facebook.com wie mit mobilen Web-Apps anbieten können.


Anzeige
Zur Startseite