Im Prozess um den Brandanschlag von Wiesdorf fordert die Staatsanwaltschaft 12 Jahre Haft für den Hauptangeklagten. Der Mitangeklagte soll sechs Jahre nach dem Jugendstrafrecht bekommen.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden aus Rache das Haus einer Leverkusener Großfamilie im vergangenen Sommer in Brand gesteckt haben.
Sie wirft ihnen versuchten Mord sowie besonders schwere Brandstiftung vor.
Die Verteidiger haben eine ganz andere Theorie. Sie glauben, dass die Großfamilie die beiden dazu angestiftet hat, das Haus anzuzünden, um Abrisskosten zu sparen. Vor dem Brandanschlag hatte es Gespräche um den Abriss des Hauses gegeben.
Das Urteil fällt am Dienstag.
