Mehr Menschen ohne Abitur beginnen in Deutschland ein Studium. Der Anteil der Studienanfänger ohne Hochschulreife hat sich seit 2007 nahezu verdoppelt.
Dies geht aus einer am Mittwoch in Gütersloh
veröffentlichten Studie des Centrums für
Hochschulentwicklung hervor. Demnach liegt die Quote derzeit bei
2,1 Prozent. Zur Begründung hieß es, in den vergangenen
drei Jahren hätten fast alle Länder ihre
Zugangsbedingungen zum Studium ohne Abitur deutlich verbessert.
Den höchsten Anteil von Erstsemester ohne Hochschulreife gab
es der Studie zufolge in Nordrhein-Westfalen mit 4,2 Prozent.
Deutlich unter dem Schnitt sei die Quote im Saarland (0,4 Prozent)
und Sachsen (0,6 Prozent).

