
© Benedikt Klein
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Vor siebzig Jahren legten die im Weltkrieg Vertriebenen den Grundstein für eine gemeinsame Zukunft in Deutschland und Europa. In der Charta hielten sie fest auf Rache und Vergeltung gegenüber ihren Peinigern verzichten zu wollen. Der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen in Leverkusen Rüdiger Scholz will, dass die Beflaggung auch auf die aktuelle Lage aufmerksam macht. Noch immer werden Millionen Menschen auf der Welt aus ihrer Heimat vertrieben. Dabei kämpften schon die Vertriebenen vor siebzig Jahren für ein weltweites Menschenrecht auf Heimat, das dann auch festgeschrieben wurde, so Scholz.
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