7,5 Jahre Gefängnis für Messerstecher

Der Messerstecher aus der Waldsiedlung muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Kölner Landgericht hat den 19-Jährigen am Abend wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Auch eine anschließende Sicherungsverwahrung ist nicht ausgeschlossen.

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Schon vorher haben sich seine Anwältin und die Nebenklage auf 50.000 Euro Schmerzensgeld für das Opfer geeinigt. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass der heute 19-Jährige im April in der Waldsiedlung in Schlebusch eine Frau an ihrer Haustüre mit 36 Messerstichen schwerstverletzt hat. Hintergrund war die verschmähte Liebe einer Schulfreundin des Angeklagten. Weil sie nicht mit ihm zusammen sein wollte, hatte er den Plan geschmiedet, sie zusammen mit seinen Brüdern mit nach Russland zu nehmen, andernfalls wollte er sie und sich selbst töten. Als statt der Tochter die Mutter damals die Tür geöffnet hatte, hat er 36 Mal zugestochen.

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