
ADAC kritisiert Salami-Taktik bei A3-Lärmschutzwand
Der tödliche Unfall mit einer Lärmschutzwand auf der A3 hat weitreichende Konsequenzen – und die könnten noch monatelang für Stau sorgen. Die zuständigen Autobahn-Bauer wollen bis zum Sommer alle 200 Betonwände zwischen Köln-Dellbrück und Köln-Ost zusätzlich mit Metallbügeln absichern. Dafür müssen bis dahin jeweils zwei Spuren in beide Fahrtrichtungen gesperrt bleiben.
Veröffentlicht: Montag, 11.01.2021 14:13
Das könnte Jahre dauern, so Thomas Müther vom ADAC. Damit der Verkehr wieder normal fließen kann, fordert der ADAC, alle Lärmplatten erst einmal zu demontieren und die Fahrspuren wieder freizugeben. Sobald das Sicherungssystem fertig ist, könnte der Lärmschutz dann wieder angebracht werden – zuerst in die eine, dann in die andere Richtung.