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ADFC kritisiert schleppenden Radverkehrausbau

Die Stadt, die Politiker und die verantwortlichen Parteien im Leverkusener Stadtrat müssen beim Thema Verkehrswende endlich ernst machen – das fordert der Fahrradclub ADFC. Er schlägt unter anderem vor, weitere Straßen in Fahrradstraßen umzuwandeln. Die bisher unternommenen Schritte reichen nicht aus, damit der Radverkehranteil in unserer Stadt von derzeit 10% auf die angepeilten 25% steigt, so der Radclub.

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.03.2022 04:22

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Autofahren in Innenstadtbereichen unattraktiv machen und die Parkgebühren drastisch anheben, denn ein Busticket müsse billiger als ein Parkticket sein, fordert der ADFC. Viele Radwege in der Stadt müssten außerdem dringend saniert und breiter werden – Engstellen gebe es derzeit etwa an der Solinger Straße in Rheindorf, der Wiesdorfer Rathenaustraße oder der Gustav-Heinemann-Straße. Um ein sichtbares Zeichen für die Verkehrswende zu setzen, sollten politisch Aktive in der Stadt drei Wochen auf das Auto verzichten und zwar ab dem 29. Mai wenn in Leverkusen wieder die Aktion Stadtradeln beginnt.

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