
Ärger über Pläne von Gratis-Schnelltests
Die von Bundesgesundheitsminister Spahn angekündigten Gratis-Schnelltests ab März sorgen bei uns in Leverkusen für große Fragezeichen. Hausärzte und Apotheken in der Stadt fürchten eine Überlastung – nicht nur was die personellen, sondern auch die räumlichen Kapazitäten angeht.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.02.2021 10:20
Die Frage ist zum einen, wo wir ausreichend Tests für alle in den nächsten zwei Wochen herbekommen sollen, zum anderen wo wir die Menschen in den Apotheken impfen sollen, sagt Leverkusens Apothekensprecher Schäfer. Gesonderte Testräume gebe es nicht. Auch Leverkusens Hausärztesprecher Travnik fürchtet, dass die Praxen damit ab März aus allen Nähten platzen würden. Auch wenn es um SCHNELL-Tests geht, brauche man allein 15 Minuten zur Auswertung der Tests. Wo sollen die Menschen warten? Die Wartezimmer seien dafür zu klein, so Travnik. Schäfer appelliert an alle, sich nur dann testen zu lassen, wenn man wirklich Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte und ein Risiko besteht.