Angeklagter legt Geständnis ab

Im Prozess um einen tödlichen Messerangriff in Alkenrath hat der 20-jährige Angeklagte zugegeben, Ende März im Streit mit einem Küchenmesser auf sein Opfer eingestochen und tödlich verletzt zu haben. Vor Gericht wurde heute deutlich: Die Hintergründe sind sehr verstrickt. 

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Die beiden Männer waren offenbar befreundet. Beide hatten bereits einen Alkoholentzug hinter sich. Laut dem Angeklagten war sein späteres Opfer obdachlos und hatte deswegen eine Zeit lang bei ihm gewohnt. Am Tattag soll der 23-Jährige ebenfalls bei dem Angeklagten einen Schlafplatz gesucht haben, allerdings betrunken. Dadurch sei ein Streit zwischen den jungen Männern entfacht. Als der Angeklagte seinen Freund nach eigener Aussage nicht abwimmeln konnte und er ihn geschlagen hatte, holte er ein Messer. “Daraufhin habe ich die Kontrolle verloren und zugestochen”, so der 20-Jährige bei seiner Aussage. Das Urteil in dem Fall wird Mitte November erwartet. 

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