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Antidiskriminierungsstelle gefordert
© Radio Leverkusen
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Antidiskriminierungsstelle gefordert

Nach den zahlreichen Anti Rassismus Demos und dem Tod von George Floyd in den USA, fordern Teile des Leverkusener Integrationsrats eine Antidiskriminierungsstelle in unserer Stadt. Die Gruppe Inter-Lev sagt, dass Betroffene alltägliche Diskriminierung heutzutage nicht mehr einfach so hinnehmen und bereit sind über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 12:57

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Anfang nächster Woche auf der Sitzung des Integrationsrats soll über den Vorschlag abgestimmt werden. Chancenlos bei der Wohnungssuche wegen schwarzer Haut, aus Altersgründen ausgesiebt für den Job oder sexistisch angemacht von Kollegen - täglich werden auch in Deutschland Menschen im Alltags- und Arbeitsleben diskriminiert. Eine Antidiskriminierungsstelle wie es sie zum Beispiel in Köln gibt, soll Abhilfe schaffen. Betroffene sollen hier Beratung und Unterstützung bekommen, fordert Inter-Lev. Alltägliche Diskriminierung dürfe nicht hingenommen werden, denn sie gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, heißt es. Ob der Antrag vor dem Hintergrund der angespannten Finanzsituation in Leverkusen durchkommt, ist allerdings fraglich.  

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