
Anwohnerparken in Leverkusen bald teurer?
Ein Bürger aus Leverkusen hatte beantragt, die Gebühren für Bewohnerparkausweise deutlich zu erhöhen – auf rund 250 Euro im Jahr. Außerdem wollte er eine Staffelung je nach Stadtlage und eine Begrenzung der Ausweise pro Haushalt, um den Parkdruck zu senken. Der Bürger- und Umweltausschuss hat den Antrag aber abgelehnt.
Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 16:14
Bürgerantrag abgelehnt
Der Bürgerantrag ist gescheitert. Die Begründung: Die Gebühren seien bereits stufenweise erhöht worden und steigen bis 2028 auf 120 €, was dann den Verwaltungsaufwand decken würde. Mehr als die anfallenden Verwaltungskosten darf die Stadt nicht einnehmen.
Weitere Anhebung oder Staffelung nach Stadtteilen in Leverkusen nicht zulässig
Der Antragsteller wollte mit der Erhöhung unter anderem eine stärkere Kostendeckung erreichen und den knappen Parkraum besser steuern. Im Bürgerausschuss ist sein Antrag aber gescheitert. Denn die Gebühren in Leverkusen wurden schon schrittweise angepasst und sollen bis 2028 auf 120 Euro steigen. Eine weitergehende Erhöhung oder eine Staffelung nach Stadtteilen sei rechtlich nicht möglich, weil die Gebühr nur den Verwaltungsaufwand abbilden dürfe. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, die Stadt hält an der stufenweisen Anhebung der Gebühren fest.