
Ihnen wird schwerer Bandendiebstahl vorgeworfen – unter anderem auch in Leverkusen. Laut Anklage soll die Bande besonders professionell vorgegangen sein. In einer speziell angemieteten Wohnung sollen die Angeklagten Autoschlüssel neu codiert und diese dann für die geklauten Fahrzeuge verwendet haben. Die alten Schlösser wurden dabei mit dem so genannten „Schlosspicking“ aufgebrochen und die Zündschlösser ausgetauscht.
Insgesamt sollen die Männer so in 17 Fällen vorgegangen sein – im Fokus standen dabei vor allem die Fahrzeugmarken VW Multivan und Mercedes Sprinter. Letzteres Modell wurde in einem Fall Mitte Juli auch in Leverkusen gestohlen.
Die meisten Diebstähle haben zwischen Mai und Juli letztes Jahr im Bergischen stattgefunden. Um den mutmaßlichen Tätern auf die Schliche zu kommen, hatte die Polizei im letzten Jahr eine spezielle Ermittlungsgruppe eingesetzt. Die war rund vier Monate an dem Fall dran, bis es im Juli schließlich zu Festnahmen kam. Am Freitag war Prozessauftakt – das Urteil wird Ende März erwartet.