
Bäderlandschaft mit größerem Verlust
Die Bäderlandschaft in unserer Stadt ist perspektivisch gesehen auf mehr finanzielle Unterstützung angewiesen – davon geht der Betreiber Sportpark Leverkusen aus. Aktuell fresse der Betrieb der Leverkusener Sport- und Veranstaltungsorte das Eigenkapital auf. Die Corona-Pandemie habe die Lage nochmal deutlich verschlimmert, so steht es im Jahresbricht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.06.2021 08:39
Das Calevornia und das Wiembachtalbad waren monatelang geschlossen, die Zahl der Besucher hat sich etwa halbiert. Eintrittsgelder sind damit weggefallen, die Hygieneauflagen waren strenger – all das kostet Geld. Pro Besucher hat die Stadt im letzten Jahr 15 Euro zugeschossen, vor der Pandemie waren es 10 Euro weniger, heißt es in dem Bericht. Unter dem Strich steht bei den Bädern im letzten ein Minus von 4,4 Millionen Euro.
In der Ostermann-Arena sind natürlich pandemiebedingt auch viele Veranstaltungen ausgefallen und haben damit ebenfalls kein Geld in die Sportpark-Kasse gebracht.