
Bald 20 weniger Polizisten in Leverkusen
Auf Leverkusens Straßen werden bald bis zu 20 Polizisten weniger unterwegs sein. Diese konkrete Zahl hat das NRW-Innenministerium jetzt genannt. Die betroffenen Polizisten sollen künftig in Köln-Kalk, Ehrenfeld und in der Kölner Innenstadt eingesetzt werden, berichtet die SPD und beruft sich auf interne Polizeikreise.
Veröffentlicht: Freitag, 06.09.2019 09:50
Das sorgt für großen Unmut bei der Partei. Laut SPD hatte Polizeipräsident Uwe Jacob zuletzt immer versichert, dass die 20 Polizisten hauptsächlich auf der rechten Rheinseite bleiben, um bei Bedarf schnell nach Leverkusen zu kommen. Dass sie nun vor allem auf der linken Rheinseite eingesetzt werden sollen, macht dieses Versprechen zunichte, kritisiert die SPD. Die Polizei selbst sagt, dass der Neugliederungsprozess noch läuft und noch nichts feststeht. Außerdem werde nur die "organisatorische Anbindung der Beamten" neu gegliedert. Wenn verstärkt Polizisten in Leverkusen gebraucht werden, werden sie dort auch sein, sagte ein Sprecher.
Die 20 Beamten sollen sich künftig schwerpunktmäßig um die Bereiche Kindesmissbrauch, Kinderpornographie und islamischer Terror kümmern. Das hatte Innenminister Reul im Zuge der Polizeireform angeordnet.