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© Benedikt Klein
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Bayer erneut vor US-Gericht gescheitert

Leverkusens Chemieriese Bayer muss aktuell in den USA die nächste Schlappe im Prozessstreit um mögliche Krebsrisiken des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat hinnehmen. Das oberste US-Gericht hat jetzt einen weiteren Berufungsantrag abgelehnt. 

Veröffentlicht: Dienstag, 28.06.2022 09:12

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Dabei geht es um einen Prozess von vor drei Jahren – damals wurde eine Kläger-Ehepaar Schadenersatz von knapp 87 Millionen Euro zugesprochen. Sie machen den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup von Bayers Tochter-Firma Monsanto für ihre Krebserkrankungen verantwortlich. Bayer hatte gehofft, dass der Supreme Court das Urteil kippt. Das wäre auch ein Befreiungsschlag für zahlreiche weitere Glyphosat-Klagen in den USA gewesen. Der Leverkusener Chemieriese weist vehement zurück, dass Krebs verursacht. Der Konzern argumentiert mit der Zustimmung von Aufsichtsbehörden und Studien, die belegen sollen, dass Roundup bei vorschriftsgemäßer Anwendung sicher sei.

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