
Bayer erzielt 2018 deutlich weniger Gewinn
Die Monsanto-Übernahme hat den Umsatz von Bayer im letzten Jahr nach oben getrieben. Das zeigt der Geschäftsbericht. den der Chemieriese am Mittwoch vorgestellt hat. Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Denn die Klagewelle gegen Monsantos Glyphosat reist nicht ab, im Gegenteil: Die Zahlen steigen weiter.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.02.2019 08:19
Seit Oktober letzten Jahres sind fast zwei tausend neue Klagen gegen Glyphosat-Produkte von Monsanto eingegangen. Laut Bayer ist die Gesamtzahl damit auf rund 11.200 Klagen gestiegen. Der Hauptvorwurf: Glyphosat sei krebserregend. Bayer weist die Vorwürfe entschieden zurück.
Schattenseiten gibt es aber auch noch an anderen Stellen bei Bayer. Insgesamt brach der Gewinn im letzten Jahr um rund drei Viertel auf 1,7 Milliarden Euro ein. Neben Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf des Saatgutkonzerns Monsanto, hatten auch Abschreibungen auf Marken im Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten dazu beigetragen.
Außerdem hat erstmals nicht die ehemalige Bayer-Tochter Covestro zum Ergebnis beigetragen.