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Bayer geht gegen Glyphosat-Urteil vor
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Bayer geht gegen Glyphosat-Urteil vor

Die Bayer-Tochter Monsanto will das milliardenschwere Schadenersatz-Urteil im jüngsten US-Prozess, um Krebsgefahren ihres Unkrautvernichters Roundup aufheben lassen. Die Anwälte des Konzerns haben jetzt entsprechende Anträge bei der zuständigen Richterin in Kalifornien eingereicht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 19.06.2019 10:42

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Das Urteil steht im Widerspruch zur Beweislage – ein neuer Prozess ist notwendig, so die Begründung des Konzerns. Die Anwälte werfen der Klägerseite vor, Fakten verschleiert und die Jury aufgehetzt zu haben. Bayer hatte schon direkt nach dem Urteil vor rund einem Monat angekündigt in Berufung gehen zu wollen.

Jetzt macht der Konzern ernst. Insgesamt wurde Bayers Monsanto zu umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro Schadenersatz an ein Rentnerehepaar verurteilt. Die Kläger hatten Monsantos Roundup, das den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat enthält, für ihre Krebserkrankung verantwortlich gemacht. In dem Zusammenhang liegen in den USA aktuell noch rund 13.400 weitere Klagen vor.  

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