Bayer macht interne Daten öffentlich

Der Monsanto-Deal vor fünf Jahren hat das Image der Bayer AG schwer beschädigt. Jetzt geht der Konzern in die Transparenz-Offensive und will das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückgewinnen. Als erstes Dax-Unternehmen führt Bayer eine Datenbank ein.

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Jeder, der interessiert ist, kann ab sofort nachgucken, mit welchen Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen Bayer zusammenarbeitet. Dazu zählt zum Beispiel auch die lobbykritische Organisation "Transparency International". Auch Glyphosat-Studien sollen einsehbar sein - der Wirkstoff in Bayers Pflanzenschutzmittel "Roundup" soll bei zehntausenden Klägern in den USA eine Krebserkrankung ausgelöst haben. Bayer betont, dass man auch Studien veröffentlichen werde, die dem Konzern möglicherweise nicht gefallen könnten.

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