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© Benedikt Klein
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Bayer muss weiter auf richtungsweisendes Urteil warten

Die Hoffnung auf ein schnelles Ende im Glyphosat-Streit in den USA ist für den Bayer-Konzern nicht zu erwarten. Das oberste US-Gericht hat, anders als gedacht, noch nicht entschieden, ob es den Berufungsantrag annimmt. Konkret geht es um die Schadensersatzklage eines US-Amerikaners, der Monsanto-Produkte für seine Krebserkrankung verantwortlich macht. 

Veröffentlicht: Dienstag, 14.06.2022 04:45

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Anders als gedacht haben die Richter gestern dann doch nicht entschieden, ob sie den Berufungsantrag annehmen. Ein Konzernsprecher erwartet eine Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt. Bayer hofft, nach der teuren Monsanto-Übernahme vor vier Jahren, den Dauerkonflikt durch die zahlreichen Glyphosat-Klagen beilegen zu können. Das Leverkusener Unternehmen streitet ab, dass das Mittel Krebs verursacht und verweist auf Studien und Aufsichtsbehörden. Bayer hat 4,5 Milliarden US-Dollar zurückgelegt, um im Falle möglicher weiterer Klagen gerüstet zu sein. 

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