Bayer reagiert gelassen auf Curevac-Einstellung

Der Corona-Impfstoff Curevac, der ab Dezember vom Leverkusener Bayer-Konzern produziert werden sollte, wird nicht kommen. Das ist seit Dienstag klar. Entgegen anderslautender Medienberichte lässt Bayer das allerdings weitestgehend kalt. Das hat ein Sprecher auf Radio Leverkusen Anfrage bestätigt.

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© Benedikt Klein

„Von Vielen wurde grundsätzlich falsch verstanden, wie wir diese Produktion geplant haben“, so ein Bayer-Sprecher. Denn: Es gibt einfach keine eigens für den Impfstoff eingerichtete Produktionsanlage. Stattdessen hätte man die Produktion über die bestehenden Anlagen kurzfristig hochgezogen. Demnach haben die neue Entwicklungen weder für Bayer-Mitarbeiter noch finanziell folgen für den Konzern, so Bayer.

„Wir haben immer gesagt, dass wir bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen wollen. Das tun wir auch weiterhin – allerdings nicht über die Impfstoffproduktion. Demnach sei aktuell auch nicht geplant, sich in die Produktion eines anderen Impfstoffs einzuklinken. 

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