
Unter Baumanns Führung will sich der Konzern nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren in einem sehr herausfordernden Umfeld erfolgreich weiterentwickeln. Das bedeute unter anderem, die Auswirkungen der Corona-Krise erfolgreich zu bewältigen, aber auch den US-Rechtsstreit um Bayers Unkrautvernichtungsmittel beizulegen.
Laut Bayer steuere man hier jetzt auf einen endgültigen Kompromiss mit den US-Klägern zu. Die Details sollen demnach in den kommenden Wochen vereinbart und dann dem zuständigen US-Gericht zur vorläufigen Genehmigung vorgelegt werden. Eigentlich hatten sich Bayer und die Klägeranwälte bereits Ende Juni auf eine Lösung in dem Rechtsstreit verständigt. Der zuständige Bundesrichter war aber nicht zufrieden, deswegen musste das milliardenschwere Vergleichspaket nochmal überarbeitet werden.