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Bayer soll außergerichtliche Einigungen mit Glyphosat-Klägern finden
© Radio Leverkusen
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Bayer soll außergerichtliche Einigungen mit Glyphosat-Klägern finden

Schon zwei Mal hat der Leverkusener Pharmakonzern Bayer Prozesse in den USA um angebliche Krebsrisiken von Produkten der Tochter Monsanto verloren. Jetzt fordert ein US-Richter, dass Bayer nach einer gütlichen Einigung mit Klägern sucht. Aktuell liegen noch rund 11200 weitere Klagen in dem Zusammenhang vor.

Veröffentlicht: Freitag, 12.04.2019 09:04

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Eigentlich hätte Mitte Mai in den USA der nächste Glyphosat-Prozess starten sollen – den Termin hat der zuständige Richter jetzt erstmal abgeblasen. Stattdessen hat er Bayer und die Anwälte der Gegenseite dazu aufgefordert, einen Vermittler für eine außergerichtliche Einigung einzuschalten. Bayer will dem Beschluss des Gerichts nach eigener Aussage Folge leisten – allerdings würde sich der Prozess-Marathon nach erst zwei Jury-Urteilen noch in einer frühen Phase befinden, sagte ein Sprecher des Konzerns. Man wolle die Sicherheit von Glyphosat deswegen weiter verteidigen. In den bisherigen beiden Glyphosat-Prozessen wurde Glyphosat für die Krebserkrankung der Kläger verantwortlich gemacht. Das Gericht verurteilte Bayer zu Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe.

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