
Bayer unterstützt Menschen in Ukraine-Kriegsgebiet
Der Leverkusener Chemieriese Bayer setzt sich für die medizinische Versorgung in der Ukraine ein. Auf Anfrage des ukrainischen Gesundheitsministeriums habe der Konzern bereits eine erste Medikamenten-Lieferung für bis zu 27.000 Patienten ins Kriegsgebiet gebracht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 14:09
Wegen des Ukraine-Krieges ziehen sich immer mehr Unternehmen aus Russland zurück. Jetzt stellen auch McDonalds, Starbucks und Coca-Cola ihren Betrieb dort erstmal ein. Der Leverkusener Chemieriese Bayer will jedoch weiter aktiv bleiben. Ein Lieferstopp zum Beispiel für Patienten mit Krebs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen würde die Zivilbevölkerung hart treffen und wäre ethisch nicht zu verantworten, so der Konzern.
Gleichzeitig habe man aber alle Ausgaben in Russland und Weißrussland gestoppt, die nicht zur Bereitstellung unverzichtbarer, lebenswichtiger Produkte in den Bereichen Gesundheit und Ernährung erforderlich sind.