Bayers Berufungsantrag im Glyphosat-Streit abgelehnt

Der Leverkusener Chemieriese Bayer muss den nächsten Rückschlag im US-Glyphosat-Streit einstecken. Das höchste Gericht des US-Bundesstaates Kalifornien hat Bayers Berufungsantrag gegen das erste millionenschwere Glyphosat-Urteil abgelehnt. 

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© Benedikt Klein

Im Juli hatte ein Berufungsgericht in San Francisco den Schadenersatz, den ein Geschworenengericht dem Kläger Johnson zugesprochen hatte, von ursprünglich 289 Millionen auf 20,5 Millionen Dollar gesenkt. Für Bayer damals ein Schritt in die richtige Richtung aber nicht genug. Die neue Niederlage in dem Prozess dürfte für Bayer gerade aber eher nebensächlich sein. Mit Blick auf die zehntausenden Glyphosat-Klagen arbeitet der Konzern gerade auf Hochtouren an einem milliardenschweren Vergleich. Der Fall Johnson und zwei weitere Fälle, in denen die Kläger hohe Entschädigungen zugesprochen bekamen, sind allerdings nicht Teil davon.  

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