
Begleitkreis stellt Gutachten zur Müllverbrennungsanlage vor
Unter welchen Bedingungen und wann darf die Müllverbrennungsanlage in Bürrig nach der Explosion letztes Jahr wieder in Betrieb gehen? Dazu stellt eine Gruppe von Politikern, Naturschützern und Anwohnern heute ein vorläufiges Gutachten vor. Der so genannte Begleitkreis war gegründet worden, um bei der Aufklärung der Explosion im Juli zu helfen, und um gemeinsame Bedingungen zu entwickeln.
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.04.2022 04:43
Der Begleitkreis schlägt zum Beispiel vor, dass nur noch Stoffe in der Anlage verbrannt werden dürfen, die sich nicht von selbst erhitzen können. Außerdem sollen die Stoffe nie länger als nötig dort gelagert, sondern schnellstmöglich verarbeitet werden. So soll sich nie wieder so eine Katastrophe ereignen wie letzten Juli, als durch die Explosion eines gefährlichen Stoffes sieben Menschen gestorben sind. Das Gutachten wird jetzt von der Bezirksregierung überprüft. Heute Abend stellt der Begleitkreis es offiziell vor. Die Bezirksregierung soll das Gutachten dann bei der Entscheidung über den Betrieb der Müllverbrennungsanlage berücksichtigen. Wann die Entscheidung fällt, steht noch nicht fest.