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Belastung durch Eichenprozessionsspinner
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Symbolbild
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Belastung durch Eichenprozessionsspinner

In Sachen Eichenprozessionsspinner gibt es in Leverkusen immer noch keine Entwarnung. Das sagt Leverkusens zuständiger Förster Karl Zimmermann. Im Gegenteil, er sagt, dass die Waldarbeiter nicht mehr hinterherkommen, um die Tiere von den Bäumen abzusammeln.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.06.2019 06:53

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Der Einsatz von Gift kommt in Leverkusen nicht in Frage. Die Kollateralschäden sind einfach zu hoch, weil durch das Gift auch andere Insekten sterben würden, sagt die Stadt. Dennoch ist die aktuelle Raupen-Plage sehr kostspielig: Pro befallenen Baum rechnen die Förster mit rund 500 Euro.

Aktuell konzentrieren sich die Förster beim Absammeln der Raupen nur noch auf Gebiete, wo viel los ist. Etwa Spielplätze, Gehwege oder Wohngebiete. Je näher am Rhein, desto schlimmer die Plage. Die Tiere lieben Hitze und Feuchtigkeit. Ihre kleinen Härchen können beim Menschen heftigen Ausschlag auslösen. Auch der Borkenkäfer ist wegen der Hitze aktuell wieder auf dem Vormarsch, sagt Zimmermann. Die Borkenkäfer knabbern sich durch die Wasserleitungen von Bäumen. Die sterben dann ab.


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