
Bessere Verkehrssicherheit für Sehbehinderte
Bei uns in der Stadt gibt es zu wenige, tickende Ampeln für sehbehinderte Menschen – das kritisiert die Leverkusener SPD und fordert Nachrüstungen. Denn: Für sehbehinderte und blinde Menschen stellt die Teilnahme am Straßenverkehr ein besonderes Risiko dar.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.05.2022 04:41
Die SPD-Politiker haben sich deswegen jetzt mit der Leverkusener Selbsthilfevereinigung „ProRetina“ ausgetauscht. Demnach gibt es in Leverkusen zwar einige akustische Signalgeber an Ampeln, die eigentlich bei grün piepsen sollen, aktuell funktionieren die aber nicht immer. Zum Beispiel in Schlebusch an der Ampel Karl-Carstens-Ring/ Ecke Herbert-Wehner-Straße. Ein weiterer Verbesserungsvorschlag: Am Opladener Busbahnhof sollen an der Treppe zur Bahnhofsbrücke optische Markierungen auf der ersten und der letzten Stufe angebracht werden, damit Menschen mit Sehbehinderung sie wahrnehmen können. Die SPD hat sich mit den Vorschlägen jetzt an die Leverkusener Stadtpolitik gewandt.