
BUND: A3-Ausbau ist nutzlos, absurd und klimaschädlich
So beschreibt der BUND die geplante Verbreiterung der A3 zwischen Opladen und dem Kreuz Hilden von 6 auf 8 Spuren. Sie haben das Projekt zu einem der zwölf unnötigsten Fernstraßen-Projekte Deutschlands gekürt. Sie haben einen anderen Lösungsvorschlag.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.02.2021 13:40
Der Ausbau löst das ständige Stauproblem aber nicht, sagen die Umweltschützer. Die regelmäßige Stauwalze auf der A3 entsteht laut BUND nicht durch zu wenig Spuren – sondern durch zu viel Verkehr in den Autobahnkreuzen Leverkusen und Hilden. Wenn der Verkehr hier nicht weniger wird, dann auf der A3 dazwischen logischerweise auch nicht – die Autofahrer ständen nach dem Ausbau statt auf 6, eben auf 8 Spuren im Stau. Von der steigenden Belastung für Umwelt und Anwohner ganz zu schweigen.
Die Lösungsidee der Umweltschützer: Wechselnde Tempolimits zwischen Kreuz Leverkusen und Duisburg je nach Verkehrsaufkommen, und zeitweise Freigabe des Seitenstreifens. Die Variante sei günstiger, klimafreundlicher, und habe sich anderswo schon bewährt, so der BUND.