
Corona könnte Stadt 17,7 Millionen Euro kosten
Die Coronakrise wird die Stadt Leverkusen viel Geld kosten. Das zeigt die aktuelle Hochrechnung von Stadtkämmerer Markus Märtens. Der Kämmerer geht Stand jetzt von Kosten in Höhe von 17,7 Millionen Euro aus. Grund dafür sind vor allem wegbrechende Steuereinnahmen und Ausgaben im Sozial- und Gesundheitsbereich.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2020 12:19
Am meisten Geld bricht wegen sinkender Gewerbesteuereinnahmen weg. Der Verlust beläuft sich voraussichtlich auf elf Millionen Euro. Und auch bei der Einkommenssteuer verringert sich der städtische Anteil. Gleiches gilt für die Vergnügungssteuer. Weil Spielhallen und Wettbüros geschlossen waren, fließen rund 600.000 Euro weniger in die Stadtkasse.
Auf der Einnahmenseite brechen vor allem Gelder weg, die die Stadt durch Knöllchen oder Ordnungswidrigkeiten verdient. Bei den Ausgaben haut vor allem der Gebührenerlass für die Kita- und Ganztagsbetreuung rein. Und auch die Stadt-Töchter Wupsi, Klinikum oder Kulturstadt Lev haben wochenlang deutlich weniger eingenommen.