
Corona-Patienten waren älter, sind jetzt jung
Seit rund eineinhalb Jahren grassiert in Leverkusen und ganz Deutschland das Corona-Virus. Inzwischen haben sich auch die Landesstatistiker erste Entwicklungen und Zahlen dazu genauer angesehen. Laut einer heute veröffentlichten Statistik wurden im vergangenen Jahr fast 300 Menschen in den Leverkusener Krankenhäusern wegen einer Corona-Erkrankung stationär behandelt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.09.2021 07:46
Die Statistik belegt noch einmal: Je älter die Corona-Patienten, desto schwerer die Verläufe. Denn die meisten Patienten, die vergangenes Jahr mit Corona in einem Leverkusener Krankenhaus behandelt werden mussten, waren über 50 Jahre alt. Konkret: Mehr als 70 Prozent. Rund 20 Prozent der Patienten waren zwischen 30 und 50 und zehn Prozent unter 30 Jahre alt. Den absoluten Peak an bestätigten Corona-Infektionen hatten wir letztes Jahr im November, als die zweite Corona-Welle im vollen Gange war. Aktuell stecken wir laut Stadt bereits mitten in der vierten Welle. In den Krankenhäusern mussten zuletzt vor allem viele junge, ungeimpfte Patienten behandelt werden.
Leverkusen hatte in den vergangenen Wochen teilweise die bundesweit höchsten Zahlen zu Corona-Neuinfektionen zu verbuchen, unter anderem wegen Reiserückkehrern im Sommer. Inzwischen entspannt sich die Situation wieder etwas. Das RKI meldet am Mittwoch eine Wocheninzidenz von rund 74 für unsere Stadt.