Corona trifft Wildpark Reuschenberg hart

Die Corona-Pandemie trifft viele Tierparks und auch den Wildpark Reuschenberg. Die Zeit ohne Besucher nutzt der Park für Renovierungsarbeiten. 

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© Benedikt Klein

Das Streichelgehege der Ziegen und der Weg dahin werden jetzt gerade gepflastert. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten fertig sein. Auch die Betreuung der Tiere geht wie gewohnt weiter. Nur die Besucher fehlen und deren Eintrittsgelder.

Sabine Honnef, die Leiterin des Wildparks rechnet nicht damit, dass sie den Park bis Ende des Jahres noch einmal öffnen darf. Finanzielle Corona-Hilfen zu bekommen, ist schwierig. Unter anderem weil der Wildpark nicht alle Voraussetzungen erfüllt. Immerhin, man habe bislang niemanden entlassen müssen, sagt Honnef. Das Frühjahr sei schon schwierig gewesen. Viele Menschen haben einen Online-Spendenbutton genutzt, um den Park zu unterstützen. Darauf hoffe man jetzt auch wieder. Laut Honnef leiden aktuell vor allem die Mitarbeiter mit Behinderung unter der Corona-Pandemie, weil ihnen der Arbeitsalltag im Park fehlt. 

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