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Demonstration vor dem Rathaus mit Liegestühlen
© Radio Leverkusen
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Demonstration vor dem Rathaus mit Liegestühlen

Letzten Freitag die Gastronomie–, am Mittwoch die Reisebranche. Deutschlandweit sind am Mittwoch Reisebüros, Busbetriebe und andere Touristikunternehmen auf die Straße gegangen. Auch auf dem Rathausvorplatz in Wiesdorf haben sich Branchenvertreter getroffen, um auf ihre dramatische Lage in der Coronakrise aufmerksam zu machen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2020 04:14

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Mit Liegestühlen, Koffern in der Hand und Bannern haben die Mitarbeiter ihre Forderungen verkündet: Die Tourismusbranche gilt wegen der weltweiten Reisebeschränkungen als von der Pandemie am härtesten getroffen. Viele Reisebüros bangen um ihre Existenz, sagt Reisebüro-Leiterin Melanie Zewen aus Opladen:

"Wir werden bezahlt nach Abreise der Kunden und wenn kein Kunde reist, bekommen wir halt auch kein Geld. Das heißt wir haben gerade null Umsatz, null Einnahmen und Rückzahlungen durch Stornierungen."

Die Vertreter fordern langfristigere Soforthilfen, statt Kredite – vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen. In Leverkusen sind über 30 Reiseunternehmen massiv betroffen.

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