Der Trend geht zur Urne

Deshalb will die Stadtverwaltung jetzt auch den Friedhof Scherfenbrand in Schlebusch verkleinern. Und zwar um 25.000 Quadratmeter. Das ist etwa ein Drittel der jetzigen Fläche. Die Stadt hatte zuletzt schon dem Friedhof Reuschenberg tausende Quadratmeter entzogen. Weil sich immer weniger Menschen für ein klassisches Grab entscheiden, ist der Unterhalt und die Pflege entsprechender Flächen zu teuer, sagt die Stadt.

© Foto: Daniel Dähling

Weniger als 30 Prozent der Verstorbenen werden noch unterirdisch im Sarg begraben. Bislang ist das Ganze nur ein Vorhaben. Was mit der freigewordenen Fläche passieren soll, steht noch nicht fest – und auch der Leverkusener Stadtrat muss noch grünes Licht geben. 

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