
Diebstähle in Krankenhäusern
"Nicht jeder sollte direkt in eine Klinik hineinspazieren können". Mit diesen Worten fordert der Deutsche Patientenverband Krankenhäuser auf, ihre Eingangskontrollen zu verschärfen. Das Klinikum in Schlebusch und das St. Remigius in Opladen halten solche Kontrollen für schwierig.
Veröffentlicht: Freitag, 15.02.2019 14:15
Maßnahmen gegen Diebstahl gibt es dort aber trotzdem. Zum Beispiel sensibilisierte Mitarbeiter, einen Passus in der Patienten-Broschüre und abschließbare Schränke – mit diesen Maßnahmen schützen sich die beiden Leverkusener Krankenhäuser vor Diebstahl.
Gestohlen wird aber nicht nur unter den Patienten, sagt das Klinikum. 2014 wurden im Klinikum sogar Endoskope im Wert von rund 240.000 Euro geklaut. Danach haben wir die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft - Türen und Schränke doppelt gesichert, sagte ein Sprecher.
Generell könne man Diebstahl bei so viel Besucherverkehr am Tag aber nicht verhindern. Allein aus Personalgründen seien Eingangskontrollen schwer umsetzbar.