
Einzelhandel fühlt sich im "Quasi-Lockdown"
Keine Gastronomie und jetzt auch keine Weihnachtsmärkte - das sorgt beim Einzelhandel in Leverkusen für große Sorgen. Der Grund: Die Aufenthaltsqualität in den Stadtteilzentren sinkt, weil zusätzliche Anreize zum Verweilen, Bummeln und Schlemmen fehlen, so der Handelsverband Rheinland.
Veröffentlicht: Montag, 02.11.2020 15:07
In den letzten Tagen sind die Besucherzahlen in den Innenstädten stark rückläufig, sagt der Handelsverband. Dadurch verschärfe sich die bereits angespannte Situation bei vielen Händlern und damit auch die Sorge, das Geschäft dauerhaft schließen zu müssen. Verschärft wird die Situation jetzt aber auch durch die Absage der Weihnachtsmärkte in Leverkusen. Das sagt Marcus Otto, Geschäftsführer Handelsverband Rheinland.
Die Weihnachtsmärkte waren immer für starke Kundenfrequenzen innerhalb der sehr wichtigen Zeit verantwortlich. Sie haben Kauflaune verbreitet, haben ein Wohlgefühl verbreitet - das fällt weg. Deswegen wird es für den Handel sehr sehr schwierig in diesem Jahr noch Geschäfte ohne Weihnachtsmärkte in der Vorweihnachtszeit zu generieren.
Der Handelsverband betont deswegen noch einmal, dass Einkaufen in Leverkusen weiterhin unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln möglich und für das Überleben der Einzelhändler sogar wichtig ist. Marcus Otto richtet sich deswegen mit einem dringenden Appell an die Menschen in unserer Stadt:
Geht trotz dieser gesamten, schwierigen Situation erst recht jetzt in die Innenstädte. Kauft dort eure Weihnachtsgeschenke, sorgt für den regionalen Umsatz, damit der Handel auch eine Chance hat in das nächste Jahr zu kommen und nächstes Jahr auch wirklich zu überleben.