
Erfolg für Bayer in Glyphosat-Prozess
Bislang hat der Pharmakonzern Bayer in Glyphosat-Prozessen in den USA immer Niederlagen kassiert – jetzt hat ein Gericht in Kalifornien zugunsten des Leverkusener Konzerns geurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das glyphosathaltige Unkrautmittel Roundup nicht für die Krebserkrankung der Klägerin verantwortlich ist.
Veröffentlicht: Freitag, 10.12.2021 10:00
Wie in anderen Prozessen auch betont Bayer, dass Roundup bei fachgerechter Anwendung sicher sei. Das Unkrautmittel kommt ursprünglich aus dem Hause Monsanto – ein ehemaliges amerikanisches Saatgutunternehmen, das Bayer 2018 für rund 60 Milliarden Dollar gekauft hat. Seitdem ist Bayer mit tausenden Glyphosat-Klagen konfrontiert. Aktuell versucht der Konzern mit Klägern im großen Stil Vergleiche auszuhandeln. Die WHO stuft Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein. Zum Vergleich: Auch rotes Fleisch und Wurst gelten laut WHO als wahrscheinlich krebserregend.