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Ermittlungen gegen Currenta angestrebt
© Blackosaka
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Ermittlungen gegen Currenta angestrebt

Die Panne rund um das Löschwasser aus der Müllverbrennungsanlage in Bürrig hat jetzt rechtliche Konsequenzen. Die Bezirksregierung Köln will die Staatsanwaltschaft einschalten, ermittelt werden soll gegen den Chempark-Betreiber Currenta. Es geht um ein Gemisch aus Löschwasser und Chemikalien, das nach der Explosion in der Anlage in Tanks aufgefangen worden war.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.12.2021 05:33

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Letzte Woche hatte Currenta nach eigenen Angaben eine kaputte Klappe gefunden, durch die in den letzten Monaten rund 1,3 Millionen Liter davon aus einem Tank geflossen waren; zwar über die Kläranlage, aber ohne zusätzliche Filterung, in den Rhein. Der betroffene Tank ist demnach mittlerweile leergepumpt worden, die übrigen Tanks seien dicht. Unklar ist, was die Chemikalien im Rhein angerichtet haben – das Landesumweltamt und ein Sachverständigenteam sollen jetzt Wasser-Proben untersuchen. Außerdem steht das Sicherheitsmanagement von Currenta weiterhin auf dem Prüfstand: Ein Expertenteam soll jetzt nicht nur das Abfallmanagement, sondern auch das Gewässermanagement des Chemparks überprüfen. 

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