
Ermittlungen gegen Zeltlager
„Wir gehen davon aus, dass die Ermittlungen gegen uns eingestellt werden“. Das sagt der Leiter des Leverkusener St. Antonius-Zeltlagers. Gegen ihn und einen weiteren Verantwortlichen ermittelt die französische Justiz seit der Flutkatastrophe in Südfrankreich letztes Jahr im August wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung.
Veröffentlicht: Montag, 18.11.2019 05:25
„Wir gehen davon aus, dass die Anschuldigungen gegen uns fallen gelassen werden, sagt Leiter Michael Prenzlow“. Zuletzt wurde er und ein weiterer Camp-Leiter letztes Jahr im Dezember verhört. Seitdem sei von der französischen Justiz nichts mehr gekommen.
Die St. Antonius Jugendförderung will den Spieß sogar umdrehen und auf Schadenersatz klagen. Sie wirft der französischen Gemeinde an der Ardèche, einem Nachbar und einer lokalen Organisation grobe Fahrlässigkeit vor. Unter anderem habe ein nicht zulässiger Damm dazu geführt, dass sich die zerstörerische Flutwelle erst entwickeln konnte, so Prenzlow.