
Erste Geflüchtete erreichen Leverkusen
In Leverkusen sind mittlerweile die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen. Wie viele, das ist aber nicht bekannt, weil die Flüchtenden vor allem über private Kontakte in unsere Stadt kommen. Um ihnen möglichst schnell und gezielt helfen zu können, bittet die Verwaltung dringend darum, dass die Geflüchteten sich melden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.03.2022 05:15
Das Ganze soll keine bürokratische Schikane sein, betont eine Sprecherin der Stadt – aber wir brauchen Überblick über die Hilfen, die benötigt werden. Wie Ministerpräsident Wüst am Mittwoch bekannt gegeben hat, tritt Donnerstag eine so genannte Massenzustromrichtlinie in Kraft – die bringt mit sich, dass Betroffene ohne Asylverfahren 180 Tage lang visumfrei bei uns bleiben können. Auch an einer Organisation von Wohnunterkünften wird aktuell gearbeitet. Zudem sucht die Stadt dringend Dolmetscher mit ukrainischen Sprachkenntnissen und Ärzte, die auf freiwilliger Basis kleinere Wunden von Flüchtenden versorgen können.
Wer Hilfe anbieten oder sich als Geflüchteter registrieren lassen möchte, kann sich unter dieser Emailadresse melden.
Benötigt werden von Geflüchteten folgende Angaben:
- Name, Vorname
- Geburtsdatum, Geburtsort
- Geschlecht
- Familienzusammengehörigkeit (Mutter/Vater von…; Tochter/Sohn… von etc.)
- Datum der Einreise
- Unterkunft bereits vorhanden ja/nein