
Erste Geldstrafen gegen Lauterbach-Gegner
Die Drohungen gegen den Leverkusener Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach haben erste Konsequenzen. Laut dem SPD-Mann hat es in dem Zusammenhang bei Verdächtigen mittlerweile Hausdurchsuchungen und Geldstrafen gegeben. Seit Start der Pandemie hat Lauterbach nach eigenen Angaben zwei Aktenordner voll mit Anzeigen gesammelt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.05.2021 04:17
Wüste Beschimpfungen im Internet, Farbanschläge auf sein Auto und Haus und Morddrohungen – für Karl Lauterbach hat die Bedrohungslage eine nie da gewesene Qualität erreicht. Der SPD-Gesundheitsexperte spricht von einem erheblichen Sicherheitsrisiko – niemand wisse, wer hinter den Drohungen stecke, so Lauterbach, und zu was diese Menschen fähig wären. Der Gesundheitsexperte ist froh, dass er starken Rückhalt aus der Bevölkerung bekomme. Mittlerweile gebe es fast täglich Anzeigen von Bürgern aus ganz Deutschland, die Drohungen gegen Lauterbach im Internet melden.