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Erster Berufungsprozess in Glyphosat-Prozessen startet
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Erster Berufungsprozess in Glyphosat-Prozessen startet

Fast zwei Jahre nach dem ersten Schuldspruch für den Leverkusener Bayer-Konzern im ersten US-Glyphosat-Prozess sehen sich die Beteiligten am Dienstagabend wieder. Um 18 Uhr unserer Zeit, startet in San Francisco der Berufungsprozess. Bayer weist die Vorwürfe entschieden zurück und will das Urteil aufheben lassen.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2020 08:54

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260 Millionen Euro Schadenersatz – dazu wurde die Bayer Tochter Monsanto im ersten Glyphosat-Urteil verdonnert. Auch wenn die Summe später deutlich reduziert wurde – es folgten, weitere, ähnlich hohe Schadenersatzurteile.

Mittlerweile liegen in den USA mehr 52.000 Klagen wegen Bayers Unkrautvernichter Roundup vor. Sie werfen dem Konzern vor, dass das Produkt krebserregend sei, so wie auch der Kläger im Berufungsprozess am Dienstag.

Dessen Ausgang könnte allerdings nebensächlich werden. Denn mit den Anwälten der meisten restlichen Kläger in den USA laufen längst Gespräche über einen Vergleich. Experten rechnen mit einem Kompromiss, der Bayer geschätzte rund zehn Milliarden Dollar kosten könnte. 

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