
Die Preise für Gewerbe- und Privatkunden steigen zum 1. August um mehrere Cent. Weil gleichzeitig aber die EEG-Umlage wegfällt, gebe es unterm Strich eine Preiserhöhung von 0,83 Cent pro Kilowattstunde, sagte ein EVL-Sprecher. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden bedeute dies rund 25 Euro mehr im Jahr. Grund für die Preissteigerung seien deutlich steigende Bezugskosten an der Strombörse.
Günstiger wird es nur für Kunden, die aufgrund der Stromio-Pleite im vergangenen Jahr bei der EVL in einen neuen Grundversorger-Tarif gerutscht sind. Den Strompreis dort senkt der Energieversorger ab August auf das Niveau der normalen Grund- und Ersatzversorgung.
Erst Anfang Januar hatte die EVL die Strom- und Gaspreise erhöht.