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Polizei, Blaulicht
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Familien-Clan: Wohnort oder Aktionsraum?

Welche Rolle spielen kriminelle Familien-Clans in unserer Stadt? Die Diskussion darüber geht auch zweieinhalb Wochen nach einer Razzia in Rheindorf weiter. Bei Mitgliedern des Al-Zein-Clans hatten Ermittler in einer Villa unter anderem 300.000 Euro Bargeld und scharfe Waffen gefunden.

Veröffentlicht: Freitag, 25.06.2021 07:56

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„Leverkusen ist kein Aktionsraum für Familien-Clans“, das hatte die Polizei gesagt. Der Al-Zein-Clan habe unsere Stadt nur als Rückzugs- und Wohnort genutzt.

Der FDP-Politiker Friedrich Busch sieht das anders. Denn von der Staatsanwaltschaft heißt es: der Clan habe bei uns wohl mit kleineren Mengen Kokain gehandelt, einen Barber-Shop und eine Autovermietung betrieben. Jetzt will Busch konkret wissen: Welche Häuser, Bistros, Spielhallen oder Wettbüros sind durch Geldwäsche in Leverkusen in den Besitz der Clan-Familie gekommen? Er hoffe auf Antworten von den Ermittlern, so Busch.

Betroffene Kommunen müssen gegen Clan-Kriminalität gemeinsam vorgehen, schlägt Busch vor. Nach den Sommerferien soll die Stadt Leverkusen zu einer NRW-weiten Tagung einladen. Teilnehmen sollen Städte, in denen Clan-Familien für Sozialbetrugsfälle verantwortlich sind.  

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