Feuerwehr im Dauereinsatz

Das Unwetter und mehrere Brände haben die Feuerwehr in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf Trab gehalten. Am späten Samstagnachmittag waren die Einsatzkräfte zunächst nach Opladen ausgerückt. Hier war eine Doppelhaushälfte in Brand geraten. Der Bewohner konnte sich unverletzt ins Freie flüchten.

© Radio Leverkusen

Gegen 23 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Wiesdorf gerufen. Dort standen die Fassade und das Dach der Notschlafstelle an der Schießbergstraße in Flammen. Vermutlich hatte das Feuer von Müllcontainern vor den Gebäude übergegriffen. Die Feuerwehr musste außerdem mehrere Gasflaschen sichern und kühlen.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. 15 Menschen wurden allerdings in einem Bus betreut.

Nach diesem Einsatz zog dann das Unwetter über Leverkusen hinweg und forderte die Rettungskräfte erneut. Zwischen halb eins und halb vier gab es 25 Unwetter-Einsätze.

Vor allem in Manfort, Alkenrath und Bergisch Neukirchen hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Am Willy-Brandt-Ring waren mehrere Unterführungen überspült, an der Unterführung Carl-Duisberg-Straße waren mehrere Autos im Wasser stecken geblieben. Und an der Eisenbahnunterführung Manforter Straße kam es zu einem Erdrutsch.

Außerdem war immer wieder Wasser in Häuser gelaufen.

Am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr dann noch zu einem Brand an der Alkenrather Straße ausrücken. Hier hatten am Bürgerhaus Teile des Daches gebrannt. Der Innenraum war nicht betroffen, er war allerdings voller Rauch und musste belüftet werden.

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